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Hier erfährst Du mehr aus der Welt der Sportwissenschaften und der Ernährungs- und Lebensmittelbranche!

Körper oder Geist – wer gibt zuerst auf?

Aufgegeben wird im Kopf!

Oder ist es doch der Körper, der uns begrenzt?

Ich kann nicht mehr!!! – ein Satz, der jeder/jede von uns, der/die schon mal sportlich an Grenzen gegangen ist, sicher kennt.

Dabei gibt es innerhalb der sportlichen Community interessante Erkenntnisse zum Abbruch sportlicher Belastungen.

Warum ein müdes Gehirn langsam macht

Es gibt verschiedene Theorien über die Ursachen für den Ausstieg aus einer sportlichen Belastung. Klassische physiologische Theorien besagen, dass Athleten aufgeben, wenn ihre Muskeln „müde“ sind.

Das kann an hohen Temperaturen, Ansammlungen von Laktat (Milchsäure) oder leeren Energiespeichern liegen. Dagegen spricht allerdings, dass Radfahrer, die Ausdauerbelastung abbrechen, immer noch mit der vierfachen Leistung (gemessen in Watt) sprinten können.

Dem entgegen steht die sogenannte „Central Governor“ Theorie, die der bekannte (Lauf-)Trainer Tim Noakes maßgeblich prägte.

Folgende These, die es in Forschungen und Studien nach wie vor vollständig zu belegen gilt, äußerte Noakes:

„Das Gehirn sammelt unbewusst Informationen aus Lunge, Herz Kreislauf, Nebenniere, etc. und meldet zurück, wenn sie ein Fortführen der Einheit als gefährlich empfindet. Müdigkeit ist somit als Schutzmechanismus zu sehen.“

Bisher allerdings konnte weder die Struktur gefunden werden, noch lassen sich motivationale Effekte mithilfe dieses Modells erklären.

Die Schlussfolgerung könnte demnach sein, dass Modelle, die sich rein auf die physiologische Ebene beziehen zu einfach sind und man eine psychologische Ebene mit einbeziehen sollte. Gleichzeitig muss jedoch betont werden: Die erste Grenze ist nach wie vor leider eine physische! Ohne Training kannst Du noch so psychisch stark sein…

Individuelle Limits

Psychologische Theorien besagen, dass wir eine Leistung abbrechen, wenn wir die maximale Anstrengung erreicht haben, die wir bereit sind einzugehen.

Dies könnte beispielsweise auch einem Motivationsloch entsprechen.

Eine zweite Theorie sagt den Abbruch für den Moment vorher, in dem wir glauben, dass wir unsere maximal mögliche Anstrengung aufgebracht haben. Demnach begrenzt uns hier die gefühlte Wahrnehmung der Anstrungung und Belastung!

Beiden Theorien zufolge wäre eine Aufgabe ein bewusstes Aufhören.

Auch die SportwissenschaftlerBrehm und Self äußerten bereits 1989, dass das Ende der Ausführung erreicht ist, wenn die Fortführung der Anstrengung unmöglich erscheint.

Das hieße: Jede Person hat eine individuelle Schwelle, nach deren Überqueren die Anstrengung und Leistung abgebrochen wird.

In einer sportwissenschaftlichen Studie aus 2009 erbrachten Forscher Beweise dafür, dass mentale Ermüdung durch eine kognitiv anspruchsvolle Aufgabe zu einer reduzierten Anstrengungsbereitschaft führt. Psychische Ermüdung hat folglich einen Einfluss auf die Bereitschaft, sich zu quälen!!!

Deshalb raten wir unseren Coachies stets, möglichst vor der nächsten Trainingseinheit mindestens zwei Stunden vorher das Notebook zuzuklappen, das Tablet in die Tasche zu stecken und die Spielekonsole auszuschalten!

Was kann ich tun, um die wahrgenommene Anstrengung während der Belastung zu reduzieren?

Es gibt einige mögliche Strategien, um die wahrgenommene Anstrengung zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem motivierende Selbstgespräche oder emotional ansprechende Stimuli wie Musik und Bilder vor dem inneren Auge.

Unser Fazit

Mentale Ermüdung beeinflusst die wahrgenommene Anstrengung und auch die Ausdauerleistung. Du solltest über Strategien verfügen die Dir helfen, die wahrgenommene Anstrengung zu reduzieren. Das können motivierende Selbstgespräche genauso wie positiv besetzte Bilder oder Musik sein.

Auch Koffein hat übrigens eine entsprechende, aufputschende Wirkung – sofern Deine Rezeptoren dafür noch zugänglich sind. Bei 4-7 mg/Kilogramm Körpergewicht steigt die Leistung um etwa 11% und die wahrgenommene Anstrengung nimmt ab, wie Studien zeigen konnten.

Abschließend lässt sich festhalten: Kopf Matsch – Beine Matsch!

Und jetzt – Musik an, ein motivierendes „Let’s Go!“ und dann raus da!

Vier Kräuter und Gewürze, die extrem gesund sind!

Gewürze. Gewürze. Gewürze.

 

Wir sagen es immer wieder! Im Fit & Fröhlich Pop-Up Store haben wir euch ja bereits gezeigt, wie toll man in der Vitalküche Gewürze einsetzen kann.

Heute verraten wir euch, welchen Zweck die Gewürze in unserer Philophie neben dem Geschmack noch erfüllen!

Lange schon werden Gewürze als Heilmittel in der Volksmedizin angewandt. Viele Gewürze und Kräuter haben jedoch darüber hinaus wissenschaftlich bewiesene Heilkräfte. Wir erklären euch heute Abend ausführlich, warum die vorgestellten vier Kräuter und Gewürze so gesund sind.

Sie stehen in jeder Küche: Kleine Dosen mit Gewürzen und Kräutern darin. Sie können das i-Tüp­fel­chen auf unserem Essen sein und machen Gerichte erst zu dem, was sie sind: #goodfoodcool ! Viele Gewürze können darüber hinaus in deinem Körper noch sehr viele positive Effekte auslösen!

Legen wir doch mal direkt los:

1. Kurkuma

Kurkuma ist das Gewürz, das die meisten Currymischungen gelb einfärbt. Doch auch in der traditionellen indischen Heilkunst Ayurveda spielt Kurkuma seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle als Naturheilmittel mit reinigender und heilender Wirkung.

Kurkuma enthält bis zu fünf Prozent ätherische Öle, die sich günstig auf Magen- und Darmaktivitäten auswirken. Forscher untersuchten außerdem, ob Kurkuma vorbeugend gegen Alzheimer eingesetzt werden kann. Und tatsächlich zeigten sich hier Erfolge. Auch das Risiko einer Krebs- oder Arthritiserkrankung kann das Gewürz mindern.

Kurkuma enthält Antioxidatien und schützt somit die Zellen, bekämpft freie Radikale und fördert die Regeneration. Dies kann sich vorbeugend positiv auf Deinen Alterungsprozess auswirken. Einige Studien zeigten auch, dass Kurkuma nachweislich die Blutfettwerte senkt und den Zuckerstoffwechsel bei Diabetespatienten positiv beeinflussen kann.

Kurkuma hat zudem durch den Farbstoff Curcumin entzündungshemmende Eigenschaften. Da vielen chronischen Erkrankungen eine Entzündung zugrunde liegt, kann der Verzehr von Kurkuma langfristig sehr positiv und präventiv wirken.

Solltest Du Kurkuma tatsächlich nicht mögen – obwohl wir versucht haben Dir zu zeigen, wie besonders es viele Speisen machen kann – dann kannst Du dennoch von den vielen posiven Effekten des Gewürzes profitieren. Du bekommst Kurkuma in Kapselform in Drogerien und Apotheken.

2. Pfefferminze

Die Heilkraft der meisten Kräuter und Gewürze steckt in den ätherischen Ölen, so auch bei Pfefferminze: Minze enthält eine Menge des ätherischen Öls Menthol.

Besonders gesund ist Pfefferminze für Magen und Darm, denn das Menthol sowie die reichlich enthaltenen Bitter- und Gerbstoffe wirken nachweislich krampflösend, beruhigend und schmerzlindernd. Äußerlich angewandt wirkt Pfefferminze zum Beispiel auch bei Muskel- und Nervenschmerzen.

Minztee wird gern bei Übelkeit und Magenbeschwerden eingesetzt, doch der Verzehr kann auch eine negative Reaktion hervorrufen, wenn Du zu viel davon trinkst. Bei mehr als zwei bis drei Tassen täglich kann das Menthol angegriffene Magenschleimhäute reizen und führt dann erst recht zu Übelkeit.

Pfefferminzöl wirkt entspannend auf den Dickdarm und lindert so Schmerzen – besonders für Reizdarmpatientinnen und -patienten ist das von Vorteil. Zudem kann es Blähungen lindern. Einige Studien zeigten, dass Pfefferminzöl bei Schwangeren und postoperativen Patienten effektiv Übelkeit bekämpfen kann.

3. Ceylon-Zimt

Zimt ist ein beliebtes Gewürz und sollte das ganze Jahr über, nicht nur im Winter als Zutat in Backwaren und süßen Speisen verwendet werden – das finden wir jedenfalls und packen es daher in viele unserer Speisen! Das Gewürz wirkt entzündungshemmend und – durch den Stoff Zimtaldehyd – antimikrobiell.

Es enthält außerdem Antioxidantien und kann helfen, den Cholesterinspiegel und die Neutralfette im Blut zu senken.

Seine volle Kraft entfaltet Zimt in seiner Wirkung auf den Blutzuckerspiegel. In einer Studie zu Zimt stellten Wissenschaftler fest, dass sich regelmäßiges Würzen mit Zimt günstig auf den Zuckerstoffwechsel auswirkt. Zimt kann hier das Aufspalten der Kohlenhydrate im Verdauungstrakt verlangsamen und die Insulinempfindlichkeit verbessern.

Eine weitere Forschungsreihe zeigte, dass Zimt die Nüchternblutzuckerwerte von Diabetespatienten um zehn bis 29 Prozent senken kann. Dieser Effekt wird erreicht, wenn täglich ein halber bis zwei Teelöffel Zimt verzehrt wird, also etwa ein bis sechs Gramm.

Hochwertigen Bio-Ceylon-Zimt verwenden wir zum Beispiel super gerne für unsere Porridge-Kreationen, in Pancakes und Muffins und auch in unserem Fit & Fröhlich Bananenbrot darf das Gewürz nie fehlen!

4. Rosmarin

Auch Rosmarin gehört zu den Kräutern und Gewürzen, denen viele Heilkräfte zugesprochen werden. In der Volksmedizin kommt Rosmarin zum Beispiel als Medikament gegen Migräne, Rheuma und Verstauchungen zum Einsatz.

Die aromatischen Blätter von Rosmarin wirken außerdem verdauungsfördernd und krampflösend und die ätherischen Öle regen die Durchblutung an.

Japanische Forscher schreiben der Rosmarinsäure in der Pflanze deutliche antiallergische Wirkungen zu. Außerdem wirkt sie antiviral, antibakteriell und antientzündlich. Der Gehalt an wirksamen Substanzen ist in getrocknetem Rosmarin um einiges niedriger als in frischen Blättern. Teste daher unbedingt mal die frische Variante!

Kannst Du dich noch an unsere Rosmarin-Kartoffeln erinnern? Waren sie nicht eine echte Bereicherung auf dem Speiseplan Deiner Stadtkantine am Marktplatz?

Abschließend für Dich:

Wissen zum Mitnehmen

Kurkuma kann sich heilsam auf diverse Erkrankungen wie Alzheimer, Arthritis, Diabetes und Krebs auswirken und stärkt als effektives Antioxidans die Zellen.

Das ätherische Öl Menthol in Pfefferminze wirkt schmerzlindernd und krampflösend, bekämpft Übelkeit und kann Blähungen lindern.

Rosmarin hat eine antiallergische Wirkung und wird als Hausmittel gegen Migräne und Rheuma eingesetzt.

Zimt ist einfach gut und gehört täglich in die Schüssel, in Dein Gebäck und auf deinen „Apple a Day“!

 

Dein Team Fit & Fröhlich

P.S. Und nicht vergessen: Gewürze! Gewürze! Gewürze!